Die Offenbarung des Uhrwerks – Struktur
An dieser Stelle biete ich einen kleinen Einblick in die Struktur des Buches – für alle, die es ganz genau wissen wollen.
An dieser Stelle biete ich einen kleinen Einblick in die Struktur des Buches – für alle, die es ganz genau wissen wollen.
Immer wieder weise ich Autor:innen darauf hin, dass ihrer Kurzgeschichten bestimmte Bedingungen erfüllen müssen. Dabei stelle ich diese Forderungen auch noch so dar, als wären sie in Stein gemeißelte, eherne Gebote der Literatur. Ich sollte mich schämen, denn das stimmt natürlich nicht.
Die Frage „Worum geht es in deinem Buch?“ will niemand von seiner Lektor:In gestellt bekommen. Es ist die eine Frage, mit der man Autor:Innen am zuverlässigsten in den Wahnsinn treiben kann. Entgegen anders lautenden Gerüchten stellt eine Lektor:In die Frage aber nicht, um die Autoren zu ärgern.
Im Folgenden habe ich Hintergründe zusammen getragem, welche die Grundlange zu einigen der Kapitel bildeten.
Das, was Leser als Geschehen registrieren, ist der Unterschied zwischen der emotionalen Lage, mit der sie die Szene betreten und der emotionalen Lage, mit der sie die Szene wieder verlassen.
Man kann über einen Roman als ein Buch von dreihundert Seiten Länge denken. Handelt es sich um das allererste Buch, das ich schreiben will, sind dreihundert Seiten sehr viel. Sie wirken mitunter geradezu einschüchternd. Es könnte schnell der Wunsch aufkommen, das Ganze ein wenig besser zu portionieren.
Terry Pratchett hat einen ewigen Platz in meinem Herzen, weil er für mich wie kein anderer den Autor repräsentiert, der sich über Jahrzehnte hinweg, unnachgiebig den Weg in seine eigene Stimme erkämpft hat.
Ich sehe meinen Geschichten immer an, ob ich in der richtigen Reihenfolge gearbeitet habe. Es sind nur vier Schritte, aber wenn ich versuche sie rückwärts oder seitwärts zu gehen, verstolpere ich mich im eigenen Plot. Die Schritte an sich sind nicht schwer.