Konventionen brechen

Immer wieder weise ich Autoren darauf hin, dass ihrer Kurzgeschichte etwas fehlt. Dabei stelle ich diese Forderungen auch noch so dar, als wären sie in Stein gemeißelte, eherne Gebote der Literatur. Ich sollte mich schämen, denn das stimmt natürlich nicht.

Wann ist man ein Autor?

Wann hat ein Schriftsteller eigentlich das gerechtfertigte Gefühl ein richtiger Autor zu sein? Wann steht er denn endlich auf der nächsten Cocktail-Party im Kreis fremder Menschen, richtet sich hoch auf und verkündet voller Stolz: „Ich bin ein Autor!“

Szenen drehen (Szenen 3)

Das, was der Leser als Geschehen registriert, ist der Unterschied zwischen der emotionalen Lage, mit der er eine Szene betritt und der emotionalen Lage, mit der er eine Szene wieder verlässt. Diese Gefühlswelt des Lesers zu beeinflussen und zu verändern ist die eigentliche Aufgabe des Autors.

Foto: Arbeit am nächsten Roman

Der Schlüssel zum Erfolg liegt im Detail. Weil ich das weiß und möglichst viele Menschen teilhaben lassen will, hier also die faszinierenden Einzelheiten, welche demonstrieren, wie meine Arbeit an einem Roman aussieht, wenn ich am Wochenende im Café sitze.